Inhalt:

Elwood P. Dowd ist ein liebenswürdiger, freundlicher Mensch, der mit seiner Schwester Veta und deren Tochter Myrtle friedlich in seinem Haus lebt. Er verteilt seine Visitenkarten an alle Leute, die er trifft und lädt sie zum Essen nach Hause ein, während um ihn herum, und eben wegen ihm, das Chaos in Form von durchdrehenden Verwandten plus Anhang ausbricht. Denn Elwood hat einen ziemlich großen Hasen namens „Harvey“ zum Freund, den anscheinend nur er sieht. Zum Leidwesen seiner Schwester und seiner Nichte stellt er den Hasen auch jedermann vor, kauft ihm Eintrittskarten und hängt mit ihm in Bars rum, um einen zu „lüpfen“.


Veta schämt sich dessen sehr, da sie um ihren gesellschaftlichen Ruf fürchtet, und Myrtle möchte schließlich irgendwann einmal eine „gute Partie“ machen. Es gibt nur eines: Elwood muss ins Irrenhaus, pardon – Sanatorium. Da nimmt das Unheil in Form von Verwechslungen seinen Lauf, denn einem Experten klarzumachen, wer oder was hier eigentlich verrückt sein soll, erweist sich als ein noch größeres Problem…

„Mein Freund Harvey“ ist ein wunderbares Theaterstück, das Humor und Tiefgang auf bezaubernde Weise vereint und den Wunsch nach ein klein wenig menschlich-verträumter Verrücktheit weckt.

Die Autorin:

Mary McDonough Coyle Chase wurde am 25. Februar 1907 in Denver, Colorado, geboren († 20. Oktober 1981). Durch ihre irische Mutter hat Mary Chase vermutlich ihren Hang zur Mythologie mitbekommen. In ihrem Stück bezeichnet sie „Harvey“, den großen weißen Hasen, als einen „Puka“, ein in der keltischen Mythologie vorkommendes Geschöpf aus dem Tierreich. Nach ihrem Studium in Denver und Colorado war sie Journalistin bei der „Rocky Mountains-News“ in Denver.1928 heiratete sie ihren Kollegen Robert Lamont Chase. Ab 1931 arbeitete sie, als Hausfrau und Mutter von drei Kindern, nur noch als freie Mitarbeiterin für die Zeitung und begann sich in ihrer Arbeit auf Theaterstücke zu konzentrieren.

“Mein Freund Harvey“ erreichte am Broadway 1.775 Aufführungen, und 1945 wurde es mit dem Theater-Pulitzerpreis ausgezeichnet. Berühmtheit erlangte „Harvey“ durch die Verfilmung mit James Steward als Elwood P. Dowd, zu der auch Mary Chase das Drehbuch schrieb. Damals wurde die Schauspielerin Josephine Hull (Arsen und Spitzenhäubchen) in der Rolle der Veta Louise Simmons mit einem Oskar als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. - Ende 2010 soll Steven Spielberg sogar eine Neuverfilmung von „Mein Freund Harvey“ ins Kino bringen.

Die Vorstellungen sind an folgenden Terminen:

  • Freitag, 19. März 2010
  • Samstag, 20. März 2010
  • Mittwoch, 24. März 2010
  • Freitag, 26. März 2010
  • Samstag, 27. März 2010

jeweils 19:00 Uhr im Stadtsaal Zwettl. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen gute Unterhaltung!

 

Im Herbst 2010 wird es auch wieder einen Bunten Abend geben. Die Vorstellungen sind am